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in Trägerschaft der
Salesianer Don Boscos

Masterplan für Kloster Benediktbeuern

Veröffentlicht am: 04. August 2013
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 Nach über 1.250 Jahren ist es an der Zeit für eine Generalüberholung: Das Kloster Benediktbeuern soll für die nächsten 20 Jahre dafür fit gemacht werden, wie die Gebäude energetisch saniert und effektiver genutzt werden können. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Erstellen eines Masterplans mit rund 121.000 Euro. 
 „Es soll gemeinsam mit der Region eine Gesamtplanung aufgestellt und geprüft werden, wie in Zukunft das Energiekonzept aussehen soll, wie der Denkmalschutz berücksichtigt werden kann und welches Potenzial in den Gebäuden steckt“, erklärte DBU-Generalsekretär Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde bei der Übergabe des Bewilligungsschreibens an P. Claudius Amann, Direktor der Salesianer Don Boscos im Kloster.
 „Für uns Salesianer sind Nachhaltigkeit und Bildung sehr wichtig, so dass in den vergangenen 30 Jahren die Gebäude saniert wurden und wir überwiegend erneuerbare Energien nutzen“, erklärte P. Amann. Doch der Orden könne das Kloster nicht alleine fachgerecht sanieren und erhalten. Um es energetisch professionell zu optimieren, müssten Konzept, Planungen und Bauarbeiten, die mit dem DBU-geförderten Masterplan verwirk- licht werden sollen, fachlich kompetent begleitet werden.
 „Dieser Plan ist wichtig, um die Bedürfnisse der vielen unterschiedlichen Nutzer der Klostergebäude sowie den Denkmalschutz, die Ressourcen der Region und der Klosteranlage zu berücksichtigen. Das Endprodukt wird eine umfangreiche Analyse der wirtschaftlichen und organisatorischen Zusammenhänge aller Einrichtungen sein“, sagte DBU-Referentin Sabine Djahanschah. Um ein Energiekonzept für eine bestmögliche Energieversorgung zu bekommen, müsse geklärt werden, wie sich die Anlage mit ihren verschiedenen Nutzern und Einrichtungen in den nächsten Jahren entwickeln solle, erklärte Djahanschah den Zweck des Masterplans. Überprüft werde dafür, in welchem Zustand die aus unterschiedlichen Jahrhunderten stammenden Gebäude seien und wie sie in Zukunft ge- nutzt werden sollen.
 „Dieser Masterplan für ein nachhaltiges Weiterentwickeln des Klostergeländes kann aufgrund seiner vielfältig vorhandenen Aufgaben ein Beispiel für andere Klöster sein und zeigen, wie bestehende Gebäude strukturell angepasst, Synergieeffekte geschaffen und neue Nutzungsmöglichkeiten gefunden werden“, so Brickwedde. Das Projekt wird außerdem mit etwa 103.000 Euro aus dem EU-Förderprogramm LEADER finanziert.
Franz-Georg Elpers
 Foto (v.l.n.r.): ZUK-Direktor P. Karl Geißinger, Dr. Fritz Brickwedde (DBU) und Klosterdirektor P. Claudius Aman