P. Dr. Stefan Oster SDB erhält die "Venia legendi"

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Antrittsvorlesung und Überreichung der Habilitationsurkunde in Trier

Pater Dr. Stefan Oster SDB hat sein Habilitationsverfahren in der Katholischen Theologie erfolgreich abgeschlossen. Am 2. Dezember 2009 hielt er als Abschluss dieses Verfahrens in Trier seine öffentliche Antrittsvorlesung. Am Ende des Vortrags erhielt er daraufhin aus den Händen des Rektors der Theologischen Fakultät Trier, Prof. Dr. Reinhold Bohlen, die Habilitationsurkunde und damit die Venia legendi, die Lehrbefugnis für das Fach Dogmatik und Dogmengeschichte.

Stefan Oster wurde am 3. Juni 1965 in Amberg in der Oberpfalz geboren. Nach seinem Abitur im Jahr 1984 machte er eine Ausbildung zum Zeitungsredakteur und studierte Philosophie, Geschichte und Religionswissenschaften an der Universität Regensburg. Während dieser Zeit war er auch als freier Journalist tätig. 1995 entschloss er sich zu einem Leben als Ordensmann. Er trat ins Noviziat der Salesianer Don Boscos in Jünkerath in der Eifel ein, wo er 1996 seine Erste Profess ablegte. Darauf folgten das Studium der Katholischen Theologie in Benediktbeuern (1996–2000), die Ewigen Ordensgelübde (1999) und die Priesterweihe, ebenfalls in Benediktbeuern (2001).

Im Jahr 2003 promovierte Pater Stefan Oster in Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Augsburg und wurde zum Dozenten an der PTH Benediktbeuern ernannt. Im Jahr 2005 begann er mit der Arbeit an seiner Habilitationsschrift zum Thema "Person und Transsubstantiation". Mit dem erfolgreichen Abschluss des ordentlichen Habilitationsverfahrens unter der Betreuung des Trierer Dogmatikers Prof. Dr. Rudolf Voderholzer darf er sich von nun an "Dr. theol. habil." nennen. Seit diesem Wintersemester lehrt er Dogmatik in Benediktbeuern.

--Nils Flitter 13:00, 5. Dez. 2009 (UTC)

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