| Um 739
| Gründung des Klosters Buron/Benediktbeuern unter Mitwirkung des hl. Bonifatius. Schreib- und Unterrichtsschule; zahlreiche Codices aus dem 8./9. Jahrhundert.
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| 955
| Zerstörung des Klosters durch die Magyaren (Ungarn); Ende des karolingischen Schulwesens. Wiederaufbau durch den hl. Ulrich, Bischof von Augsburg.
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| 1031
| Neubesiedlung des Klosters durch Benediktiner aus dem Kloster Tegernsee; Blüte der Schreibschule unter Abt Gothelm und den Mönchen Gotschalk und Adalbert.
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| 1200
| Botanische Forschungen und Anlage von Heilkräutergärten mit Unterstützung des Klosters Tegernsee.
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| 1250
| Klosterbibliothek mit rund 250 Handschriften, die den ganzen Bereich des damaligen höheren Bildungswesens abdecken.
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| 1490
| Zerstörung der zentralen Klostergebäude durch einen Großbrand.
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| 1530/40
| Vertiefung der systematischen Klostergeschichtsschreibung durch P. Antonius Funda; theologische, philosophische, naturwissenschaftliche Studien.
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| 1689
| Wiedereröffnung des im Dreißigjährigen Krieg aufgelösten Gymnasiums mit sprachlichen, musischen, mathematischen und botanischen Schwerpunkten.
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| 1698
| Eröffnung der Hochschule (commune studium) – im äußeren Nordtrakt – der Bayerischen Benediktinerkongregation, die bis 1769 mit Unterbrechungen existierte.
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| 1700
| Erstmalige mustergültige Anwendung der quellenkritischen Methode der Geschichtsschreibung in Süddeutschland durch P. Karl Meichelbeck OSB († 1734), den Verfasser der Historia Frisingensis (Geschichte des Bistums Freising) und des Chronicon Benedictoburanum (Geschichte des Klosters Benediktbeuern).
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| 1803
| Auflösung des Klosters, der Klosterbibliothek und -pinakothek durch die Säkularisation. Auslagerung der Handschriften und eines Teils der gedruckten Bücher nach München; Berufung von ehemaligen Mönchen zu Universitätsprofessoren: P. Ägidius Jais als Pastoraltheologe nach Salzburg, P. Sebastian Mall als Orientalist nach Landshut und München, P. Florian Meilinger als Mathematiker nach München.
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| 1805
| Eröffnung der Glashütte durch Joseph von Utzschneider und Entwicklung des schlierenfreien Flintglases durch Joseph von Fraunhofer sowie Entdeckung der für die Entwicklung der Spektralanalyse bedeutsam gewordenen 'Fraunhoferschen Linien'.
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| 1818
| Übernahme des Klosters durch den Bayerischen Staat. Verwendung der Klostergebäude für die Pferdezucht als Remontedepot, dann als Kaserne, Invalidenheim, Genesungskrankenhaus für Soldaten und als Gefängnis.
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| 1930
| Erwerb der Klosteranlage Benediktbeuern durch die Salesianer Don Boscos.
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| 1931
| Gründung der Philosophisch-Theologischen Hochschule (PTH) zunächst in Form einer 'Theologischen Studienanstalt' für die Ordensmitglieder.
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| 1941
| Schwere Beeinträchtigung der Ordensniederlassung durch den Nationalsozialismus. Im Kloster wird eine Zahlmeisterschule der Deutschen Wehrmacht eingerichtet.
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| 1945
| Nach dem Zweiten Weltkrieg neue Entfaltung der Ordensniederlassung der Salesianer Don Boscos mit Theologischer Hochschule.
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| 1946
| Gründung eines Gymnasiums für spätberufene Priesteramtskandidaten, das 1964 nach Buxheim bei Memmingen verlegt wurde.
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| 1967
| Gründung eines Jugendleiterseminars, das 1968 in die 'Höhere Fachschule für Sozialpädagogik der Salesianer Don Boscos' umgewandelt wurde.
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| 1970
| Affiliation der PTH an die Theologische Fakultät und 1976 an die Philosophische Fakultät der Universitas Pontificia Salesiana in Rom.
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| 1971
| Überführung der Höheren Fachschule für Sozialpädagogik in die Kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts 'Kath. Bildungsstätten für Sozialberufe in Bayern' als Abteilung Benediktbeuern der Katholischen Stiftungsfachhochschule München (KSFH). Einzug der Fachhochschule in den Nordtrakt des Klosters.
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| 1978
| Gründung des Jugendpastoralinstituts Don Bosco Benediktbeuern durch die Deutsche Provinz der Salesianer Don Boscos, Körperschaft des öffentlichen Rechts als kooperierende Institution zur PTH und zur KSFH.
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| 1979
| Großbrand im Kloster Benediktbeuern; u.a. wird der halbe Nordtrakt (Fachhochschul-Gebäude) zerstört.
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| 1981
| Staatliche Anerkennung der PTH als nichtstaatliche wissenschaftliche Hochschule.
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| 1989
| Errichtung des Zentrums für Umwelt und Kultur Benediktbeuern.
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| 1990
| Verleihung des staatlichen Promotionsrechts im Bereich der Katholischen Theologie an die PTH durch Gesetz zur Änderung des Bayerischen Hochschulgesetzes zum 1. August 1990.
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| Errichtung des Studienschwerpunkts 'Umwelt- und Kulturpädagogik' an der Abteilung Benediktbeuern der KSFH durch Erlaß des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst zum 1. Oktober 1990.
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| Errichtung des Instituts für salesianische Spiritualität.
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| 1992
| Erhebung der PTH zur Theologischen Fakultät und Verleihung des kirchlichen Promotionrechts durch die Congregatio de Institutione Catholica mit Dekret vom 24. Mai 1992.
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| 1998
| Errichtung der Clearingstelle Kirche und Umwelt an der PTH.
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| 2000
| Verleihung des Habilitationsrechts im Bereich der Katholischen Theologie an die PTH durch Gesetz zur Änderung des Bayerischen Hochschulgesetzes vom 25. Juli 2000.
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| 2001
| Gründung der Don-Bosco-Stiftung Benediktbeuern und der Don-Bosco-Hochschulstiftung Benediktbeuern.
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| 2003
| Erstellung des PTH-Leitbildes.
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| 2007
| Insgesamt gibt es an den beiden Benediktbeurer Hochschulen rund 600 Studierende.
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