Portal:Basilika Benediktbeuern

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Päpstliche Basilika St. Benedikt

Die barocke Pfarrkirche (ehemals Klosterkirche des Benediktinerklosters, das 1803 aufgelöst wurde) wurde unter Abt Plazidus Mayr von 1672 bis 1686 erbaut. Die gründliche Renovierung erfolgte 1962 bis 73. Mit dem Armreliquiar des Hl. Benedikts ist sie das wichtigste Heiligtum des Ordensgründers im deutschen Sprachraum.

Das Gotteshaus St. Benedikt ist eine der ersten bedeutenden Barockkirchen auf dem Land in Oberbayern. Von der originalen Ausstattung fällt besonders der außerordentlich schwere Stuck ins Auge. Er stammt von den Italienern Prospero Brenno und Nicolo Perti. Beachtung verdienen auch die Deckenbilder von Hans Georg Asam, die wichtige Stationen aus dem Leben Jesu zeigen, und die neun Marmoraltäre, allen voran der Hochaltar, den Johann Georg Guggemoos 1686 errichtet hat.

An der Nordostecke der Basilika befindet sich die von Spitzenkünstlern 1750-58 geschaffene Anastasiakapelle zu Ehren der schon seit dem 11. Jh. hier aufbewahrten Reliquie der Heiligen. Der elegante elliptische Raum stammt von Johann Michael Fischer, der graziöse Stuck von Johann Michael Feichtmayr. Das Hauptaltarbild (Jacopo Amigoni) und Deckenfresken (Johann Jakob Zeiller) feiern Himmelfahrt und -ankunft Anastasias.


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