Fraunhofer-Glashütte
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Die historische Fraunhofer-Glashütte Benediktbeuern ist in einem Gebäude neben dem ehemaligen Waschhaus des Klosters untergebracht (Nr. 18 im Lageplan).
Anfang des 19. Jahrhunderts befand sich die Wirkungsstätte des genialen Physiker und Unternehmers Joseph von Fraunhofer im Kloster Benediktbeuern. Er schuf nicht nur die größten und leistungsfähigsten astronomischen Fernrohre seiner Zeit, sondern schuf auch eine völlig neue Methode der gewerblichen Güterproduktion. Damit war er der Vordenker der modernen industriellen Arbeitsweise. Er erforschte die Wellennatur des Lichts, maß Lichtwellenlängen und entdeckte die Absorptionslinien im Sonnenenspektrum,die "Fraunhoferschen Linien" (Diese Linien sind dunkle Linien im Spektrum der Sonne. Solche Linien entstehen dadurch, dass Gase in der Photosphäre - der sichtbaren Sonnenoberfläche - einen Teil des Sonnenlichts absorbieren. Es handelt sich also um Absorptionslinien. Die Linien sind jedoch nicht absolut dunkel, sondern in Abhängigkeit von der chemischen Zusammensetzung des absorbierenden Gasgemisches in ihrer Intensität reduziert. Somit lassen die Fraunhoferlinien Rückschlüsse auf die chemische Zusammensetzung und die Temperatur der Photosphäre zu..) Das Frauenhofer-Museum im Kloster Benediktbeuern zeigt am historischen Ort die Arbeitswelt Fraunhofers anhand von originalen Ausstellungsstücken. Zwei noch erhaltene Hafenschmelzöfen können besichtigt werden.Seit Oktober 2008 sind neu hinzugekommen Stücke rund um die Glasbearbeitung – Schleifmaschinen, Linsen, Prismen – die aus dem Fundus des Münchner Stadtmuseums stammen.
Michael Lutz SDB 14:40, 26. Mai 2008 (CEST)
Siehe auch
Externe Links
- Artikel Historische Fraunhofer-Glashütte der Gemeinde Benediktbeuern
- Fraunhofer-Gesellschaft (Betreiber des Museums "Fraunhofer-Glashütte" in Benediktbeuern)
- Artikel Genie-Werkstatt kehrt ins Kloster zurück (Tölzer Kurier vom 13.8.2007)
