Fünf neue Diplom-Theologen an der PTH
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Theologie-Studium in Benediktbeuern rüstet für die berufliche Zukunft
Am Montag, 6. August 2007 feierte die Philosophisch-Theologische Hochschule der Salesianer Don Boscos Benediktbeuern fünf neue Diplom-Theologen. Beim gemeinsamen Gottesdienst in der Hauskapelle des Klosters ging Rektor Prof. Pater Dr. Lothar Bily SDB auf das Tagesevangelium vom Fest der Verklärung des Herrn ein. Er sagte, Berge seien Orte der besonderen Gotteserfahrung, an denen sich „Himmel und Erde berühren“. Diese Erfahrung, dass sich Himmel und Erde berühren, wünschte er den frisch gebackenen Diplom-Theologen. Er wies sie aber auch auf die Niederungen des Alltags hin, zu denen sie wie die Jünger immer wieder hinabsteigen müssen.
In der anschließenden Feier überreichte Pater Bily den Studierenden, die noch bis zum vergangenen Freitag im Prüfungsstress waren, ihre Diplom-Urkunden. Bei seiner Dankesrede stellte Harald Weber fest, dass das Studium der katholischen Theologie zu verschiedensten Tätigkeiten befähigt, was an den zukünftigen Tätigkeiten der Absolventen deutlich werde. In diesem Zusammenhang würdigte er auch den Studienort Benediktbeuern, der durch die Schönheit der Natur, die spirituelle Heimat und den Praxisbezug des Studiums optimale Bedingungen bietet. „Die Dozenten haben uns nicht nur an ihrem Wissen teilhaben lassen, sondern auch an ihrem Glauben und ihrem Leben.“ Sein besonderer Dank im Namen aller Absolventen galt neben den Dozenten den Mitarbeitern von Bibliothek, Sekretariat und Studienberatung: „Hier sind wir keine Nummern, sondern haben Namen.“ Vom Studentischen Konvent als der Studierendenvertretung bekam außerdem jeder der frisch Diplomierten ein Album mit Fotos aus seiner Studienzeit in Benediktbeuern.
Der Münchener Enrico Barbiero (29) hatte zunächst bis zum Vordiplom Religionspädagogik an der Fachhochschule in Eichstätt studiert. Im Jahr 2000 begann er in Benediktbeuern mit dem Theologiestudium, studierte aber nebenbei an der Jesuitenhochschule in München noch Philosophie. In Zukunft wird er als Religionslehrer in der Diözese Augsburg tätig sein und in Philosophie promovieren. Seine Diplomarbeit hatte die Theodizee, die Rechtfertigung Gottes angesichts des Leids in der Welt, zum Thema.
Anselma Probst (27) aus Penzberg begann ihr Studium der Sozialen Arbeit in Freiburg/Breisgau. Als sie zum Vordiplom im Jahr 2000 nach Benediktbeuern ins Aktionszentrum kam, blieb sie gleich zum weiteren Studium der Sozialen Arbeit und der katholischen Theologie in Benediktbeuern. Hier im Aktionszentrum wird sie auch in Zukunft als Bildungsreferentin arbeiten. In ihrer Diplomarbeit befasste sie sich mit der Spiritualität des Laien in der Kirche.
Die Münchenerin Petra Schmid (30) ist ebenfalls Doppelstudentin und seit 1999 in Benediktbeuern. Mit beiden Diplomen in der Tasche wird sie ab Herbst als Religionslehrerin in Oberstdorf tätig sein. Ihre Diplomarbeit handelt von der Schöpfungstheologie Hildegards von Bingen.
Harald Weber (31) aus Aichach war vor seinem Studium der Theologie, das er 2002 in Benediktbeuern begann, als Bankkaufmann tätig. In Zukunft wird er als Pastoralreferent und Religionslehrer in der Diözese Feldkirch (Vorarlberg/Österreich) arbeiten. Das Thema seiner Diplomarbeit war die Frage: „Gottes Segen für die zweite Ehe?“
Claudia Wöhrle (24) aus Großkötz bei Günzburg studierte zunächst für ein Semester katholische Theologie in Regensburg und kam dann 2002 nach Benediktbeuern. Da sie als Journalistin arbeiten möchte, beginnt sie im September ein Volontariat in einem katholischen Verlag in Nordrhein-Westfalen. In ihrer Diplomarbeit befasste sie sich mit dem Thema „Kirche auf gnadenhaft fremdem Terrain“.
Siehe auch: Artikel auf openpr.de
--Barbara Waldmann 12:16, 9. Aug 2007 (CEST)
