Ein unermüdlicher Arbeiter für das Kloster: Josef Draxinger wird 75

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Fachhochschule, ZUK und Juwel verdanken ihm viel

„Es gibt kaum jemanden, der sich - ohne Ordensmann zu sein - in den vergangenen vier Jahrzehnten mit so viel Herzblut, so vielfältig und so beständig für das Kloster Benediktbeuern eingesetzt hat, wie Josef Draxinger“. Mit diesen Worten würdigte Klosterdirektor P. Claudius Amann den Schatzmeister des Fördervereins Juwel, der am 30. Januar seinen 75. Geburtstag feiert.

Draxinger war von 1973 bis 2002 zunächst Geschäftsführer, dann Direktor bei der Stiftung „Katholische Bildungsstätten für Sozialberufe in Bayern“. Unter diesem Dach versammelt die bayerische Kirche mehrere Einrichtungen – darunter die Katholische Stiftungsfachhochschule mit ihrer Abteilung im Kloster Benediktbeuern. Dieser zeigte sich Draxinger immer besonders verbunden, so der langjährige Vizepräsident der Hochschule, P. Franz Schmid: „Ohne Josef Draxinger hätten wir vieles nicht erreicht. Insbesondere der Neubau mit Mensa, Bibliothek und sozialpädagogischen Übungsraum und das Studentenwohnheim verdanken sich zu einem ganz großen Anteil seinem Engagement“, sagte P. Schmid.

Auch das Zentrum für Umwelt und Kultur war Draxinger seit seiner Gründung ein großes Anliegen. Zunächst war er lange Jahre ehrenamtlich Vorstandsmitglied und Schatzmeister im Trägerverbund. Und nach seinem pensionsbedingten Ausscheiden aus dem Vorstand begann er für das Zentrum die Kulturveranstaltungen zu organisieren. Ihm ist es über viele Jahre gelungen, ein umfangreiches und hochwertiges Programm auf die Beine zu stellen - mit Konzerten, Theater, Literaturveranstaltungen, Ausstellungen und Kulturfahrten. In nimmermüder Organisation und Kleinarbeit brachte er es auf insgesamt rund 180 Veranstaltungen mit vielen tausend Besuchern.

Im Jahr 2009 schließlich konnte er noch einmal für ein neues Unternehmen gewonnen werden: Der zu gründende Förderverein Juwel e.V. war händeringend auf der Suche nach einem kompetenten Schatzmeister. Josef Draxinger ließ sich wieder einspannen und ist seither eine der Lokomotiven in dem jungen Verein, mit seiner schönen Erfolgsgeschichte. Draxinger obliegt die Verwaltung und Betreuung der inzwischen rund 250 Mitglieder und vieler hundert Spender. Aber er organisiert auch selbst Benefiz-Veranstaltungen für den Verein wie etwa die Parade der Gebirgsschützen im vergangenen Sommer.

Auch um originelle Einfälle ist der gebürtige Niederbayer und Sportwagenfahrer nicht verlegen: 2010 fiel ihm eine Werbetour der besonderen Art ein: zusammen mit dem Benediktbeurer Gastronom Michele Trippa und Sepp Haslbeck machte er sich auf große Fahrt mit einer Pferdekutsche – um für die Anliegen von Juwel zu werben! Für seine Verdienste in Kirche und Gesellschaft wurde Josef Draxinger mit dem päpstlichen Silvesterorden und dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Pater Claudius ist begeistert vom Jubilar: „Solche wie ihn bräuchten wir viele, aber leider gibt es nur einen Josef Draxinger. Herzlichen Glückwunsch“!

(Text: Stefan Oster SDB)

--Nwolff.sdb 11:05, 28. Jan. 2012 (UTC)

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