30 Jahre Don-Bosco-Club im Kloster Benediktbeuern
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Musik hören und die Seele verarzten lassen
Don Bosco-Club feierte 30-jähriges Bestehen mit Diskussionsrunde und buntem Programm
Der Don-Bosco-Club, die Jugendfreizeitstätte im Kloster Benediktbeuern, feiert 30. Geburtstag. Über das Jubiläum und das Festprogramm informiert ein Artikel im Tölzer Kurier vom 22. Oktober 2008:
»Er ist eine wichtige Anlaufstelle für Jugendliche im Loisachtal: Der Don-Bosco-Club (DBC). Am kommenden Freitag, 24. Oktober, feiert der DBC sein 30-jähriges Bestehen.
Pater Franz-Ulrich Otto, mittlerweile Provinzialvikar der Salesianer Don Boscos in München, war 1978 als Student einer der Mitbegründer. Man habe die offene Jugendarbeit, die es in den 60er-Jahren im Klosterdorf gegeben habe, wieder aufnehmen wollen, sagt P. Otto. 'Damals wie heute haben die Jugendlichen die gleichen Anliegen: Sie möchten einen Platz, wo sie sich unkompliziert treffen können, Musik hören oder Filme anschauen können.'
Rund 60 Jugendliche seien Anfang der 80er-Jahren in den Club gekommen, 'bei einem Diskoabend auch schon mal hundert'. Pater Otto erinnert sich vor allem auch an den großen Gemeinschaftsgeist: 'Jeden Samstagvormittag haben wir zusammen den Club geputzt und danach gab's Brotzeit.' Hat er geahnt, dass der DBC 30 Jahre alt werden könnte? 'Gehofft haben wir schon', sagt P. Otto. 'Mein Wunsch ist, dass wir den Jugendlichen auch weiterhin Mut machen können für die eigene Zukunft.' Heute kümmert sich Bernd Gassl (29) um die Jugendlichen. Die Probleme sind ähnlich wie vor 30 Jahren: Auch damals ging es um den Umgang mit Alkohol und um die strikte Ablehnung von synthetischen Drogen. 'Ich sehe uns Mitarbeiter als Instanz, die Werte vermitteln', sagt der Sozialpädagoge. 'Wir sind neutrale Beobachter. Die Jugendlichen schätzen es, dass wir ehrlich unsere Meinung sagen.' 'Der Club ist wichtig für Jugendliche, die sich nicht in einen Verein integrieren möchten oder können', sagt Cordula Sindlhauser, Geschäftsführerin des Trägervereins 'Kinder- u. Jugendarbeit Loisachtal'. Jugendreferentin Sophie Meier hofft, dass 'wir den Jugendlichen bald sagen können, an welchem Platz sie bleiben können'. Wie berichtet, muss der DBC aus dem Kloster ausziehen und kann entweder ins Verkehrsamt oder eventuell ins frei werdende Bonhoeffer-Haus.
Zuerst wird aber gefeiert: Am Freitag, 24. Oktober, gibt es um 16.00 Uhr eine Diskussion mit P. Otto zum Thema 'Jugend wagt Zukunft'. Moderator ist Kurier-Redaktionsleiter Joachim Braun. Die Jugendlichen haben ein Musik-Programm vorbereitet, es gibt eine Kinderunterhaltung sowie ein kleines Buffet.«
--Nwolff.sdb 11:10, 24. Okt 2008 (CEST)
